Kindersicherung einrichten: Router, Smartphone, Tablet und Computer

Illustration: Mutter stellt am Smartphone Bildschirmzeiten ein, das Kind spielt am Tablet, über dem Router   ein Schild mit Haken.

Irgendwann bekommt jedes Kind sein erstes Tablet oder Smartphone. Spätestens dann stellen sich Fragen: Wie lange darf es online sein? Welche Apps darf es selbst installieren? Und wie verhindert man, dass es über den Browser auf Seiten gelangt, die nicht für Kinder gedacht sind? Die meisten Geräte und Router haben dafür eigene Einstellungen. Nur sind diese oft gut versteckt und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Ich richte die Kindersicherung bei Ihnen zu Hause ein und zeige Ihnen anschließend, wie Sie sie selbst anpassen können.

Wo sich eine Kindersicherung einrichten lässt

  • Im Router: Die FRITZ!Box hat eine Kindersicherung mit Zugangsprofilen, Online-Zeiten und Filterlisten. Auch andere Router, etwa die Vodafone Station, bieten je nach Modell Zeitpläne oder Sperren für einzelne Geräte.
  • Android-Smartphones und -Tablets: Google Family Link für Bildschirmzeit, App-Freigaben und Standort
  • iPhone und iPad: die Bildschirmzeit und die Familienfreigabe von Apple
  • Windows-Computer: ein eigenes Kinderkonto mit Microsoft Family Safety
  • Spielkonsolen: Nintendo Switch, PlayStation und Xbox haben eigene Einstellungen für Spielzeit, Altersfreigaben und Käufe
  • Fernseher und Streaming: Kinderprofile und PIN-Sperren, etwa bei Netflix, Disney+ oder in den Mediatheken
  • Jugendschutzprogramme wie JusProg für den Computer

Welche Einstellungen passen, hängt vom Alter ab

Für Grundschulkinder sind feste Zeiten und eine Liste erlaubter Seiten oft sinnvoll. Ein Teenager braucht dagegen mehr Freiraum, aber eventuell eine Sperre für In-App-Käufe sowie eine nächtliche Pause. Ich frage Sie im Voraus, was Ihnen wichtig ist, und richte die Regeln entsprechend ein. Auf Wunsch besprechen wir auch, wie Sie Ihrem Kind die Regeln erklären. Abgesprochene Regeln werden in der Regel besser akzeptiert als solche, die plötzlich eingeführt werden.

Was eine Kindersicherung kann und was nicht

Ein Filter kann viel abhalten, aber nicht alles. Neue Seiten kommen jeden Tag hinzu und Kinder finden manchmal Wege, eine Sperre zu umgehen, beispielsweise über mobile Daten oder ein fremdes WLAN. Deshalb kombiniere ich in der Regel zwei Schutzmaßnahmen: den Router für das Heimnetz und eine Kindersicherung für das Gerät selbst, wenn die Kinder unterwegs sind. Ein Gespräch mit dem Kind ersetzt eine Kindersicherung jedoch nicht. Sie ist ein Hilfsmittel, das den Alltag erleichtert.

Ablauf und Kosten

Bitte legen Sie zum Termin die Geräte Ihrer Kinder sowie die Zugangsdaten zu Ihrem Router, Google-Konto oder Apple-ID bereit. Wie lange es dauert, hängt von der Anzahl der Geräte und Kinder ab. Die Abrechnung erfolgt nach Zeit in angefangenen Viertelstunden plus Anfahrt. Die Preise finden Sie unter Kosten. Bezahlt wird nach dem Einsatz in Bar oder per EC.

Kindersicherung einrichten gewünscht?

Ich komme zu Ihnen nach Hause, im Ruhrgebiet und im Sauerland. Schreiben Sie mir kurz, worum es geht, oder fragen Sie direkt einen Termin an.

Häufige Fragen zu Kindersicherung einrichten

Reicht die Kindersicherung im Router aus?

Für Geräte im heimischen WLAN ist sie eine gute Grundlage. Sobald das Handy jedoch über mobile Daten ins Internet geht, greift sie nicht mehr. Deshalb richte ich die Einstellungen meist zusätzlich auf dem Smartphone selbst ein.

Kann ich die Regeln später selbst ändern?

Ja, ich zeige Ihnen gerne, wo die Einstellungen zu finden sind, und schreibe die Vorgehensweise auf Wunsch auch auf. Bei Family Link und der Bildschirmzeit können Sie alles bequem vom eigenen Handy aus erledigen.

Mein Kind hat ein iPhone, ich ein Android-Handy oder umgekehrt. Geht das trotzdem?

In beiden Fällen wird es schwierig. Ich rate Ihnen, sich mit Ihrem Kind gemeinsam auf einer Plattform zu bewegen, sprich: beide ein Apple-Gerät oder beide ein Android-Gerät. Alles andere ist umständlich, mit Umwegen und Kompromissen verbunden.

Kann das Kind die Kindersicherung einfach ausschalten?

Die Einstellungen sind durch ein Passwort oder einen Code geschützt, den nur Sie kennen. Teilen Sie diesen Code unter keinen Umständen mit, auch nicht in Ausnahmefällen. Lassen Sie Ihr Kind lieber einmal warten, bevor es den Schutz dauerhaft umgehen kann und alle Maßnahmen hinfällig sind. Ein Umgehen lässt sich jedoch nie ganz ausschließen. Deshalb besprechen wir auch, worauf Sie im Alltag achten können.

Weitere Leistungen:

Wo ich Ihnen dabei vor Ort helfe

02331 - 9106914 Mo – Fr 16:30 – 19:00 Uhr